Hochwasser 2002 – Die Stadt Königstein vor 10 Jahren

Dr. Angelika Taube (Geschäftsführerin Festung Königstein gGmbH) und Bürgermeister Frieder Haase bei der Ausstellungseröffnung am 27.04.2012

Im August jährt sich die Flutkatastrophe von 2002 zum zehnten Mal. Die Stadt Königstein zählte zu den damals besonders betroffenen Städten in Sachsen. Mit einer neuen Freiluftdokumentation, welche die Stadt und die Festung Königstein gemeinsam realisiert haben, wird seit heute an verschiedenen Orten der Stadt und Festung an die dramatischen Tage von 2002 erinnert.

Das Hochwasser von 2002 war die schlimmste Katastrophe, welche die Stadt Königstein in ihrer jüngeren Geschichte heimgesucht hat. Es war eine Zeit der Hilflosigkeit angesichts der Naturgewalten. Es war aber auch eine Zeit der beispiellosen Solidarität. Diese Ausstellung möchte an beides erinnern.

Auf der Festung zeigen fünf Freiluft-Aufsteller mit großformatigen Fotografien an der Elbseite das Ausmaß des Hochwassers in Königstein aus der Vogelperspektive. In der Stadt selbst werden an verschiedenen Orten insgesamt 38 Fotos zu sehen sein. Sie berichten sowohl vom langsamen, bedrohlichen Anstieg des Elbepegels als auch von den mühsamen Aufräumarbeiten danach.

Ergänzend zur Freiluftdokumentation werden in der Magdalenenburg auf der Festung Königstein Filmaufnahmen des MDR gezeigt, die während des Hochwassers von Hubschraubern aus gemacht wurden. Und über das, was sich seit 2002 bis heute beim Hochwasserschutz der Stadt – insbesondere entlang des Flusslaufes der Biela – getan hat, informiert die Landestalsperrenverwaltung am gleichen Ort anhand von Texten, Karten- und Bildmaterial.

Die Ausstellung mit dem Titel "Hochwasser 2002 – Die Stadt Königstein vor 10 Jahren" ist noch bis November zu sehen.

Zurück