Ausstellung im Brunnenhaus

Geschichte des Brunnens und der Wasserförderung

Auf Grund der Vorbereitung einer neuen Ausstellung ist das Brunnenhaus vom 4.10.2017 bis 08.02.2018 geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Ausstellung mit beweglichen Modellen der historischen Wasserfördertechnik (Göpel, Tretrad, Dampfmaschine)

Der Königstein war wegen seiner natürlichen Beschaffenheit für den Ausbau zur Festung prädestiniert. Die wichtigste Voraussetzung dafür stellte eine unabhängige Wasserversorgung dar. Deshalb ließ Kurfürst August von 1563 bis 1569 den 152,5 Meter tiefen Brunnen abteufen. Zum Schutz des lebensnotwendigen Wassers errichtete man kurz nach seiner Fertigstellung ein hölzernes Brunnenhaus. Mit der Weiterentwicklung der Kriegstechnik entstanden verschiedene Steingebäude, die den Brunnen vor Bomben schützen sollten.

Das heutige Bauwerk stammt aus dem Jahr 1736 und besitzt über dem Brunnen ein bis zu 4 Meter starkes, einst beschussfestes Sandsteingewölbe. Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte zusätzlich der Einbau einer Granit-Stampfbeton-Decke auf Stahlträgern.

Brunnenhaus

1735-37 erbaut, beschussfestes Sandsteingewölbe
1881 Granit-Stampfbeton-Decke auf Stahlträgern zum Schutz
des Brunnens

Brunnen

1563-69 abgeteuft, 152,5 m tief
Wasserförderung anfangs mittels Göpel, später Tretrad
ab 1871 Dampfmaschine, ab 1911 Elektromotor; 1967 stillgelegt
seit 1998 Wasserfördertechnik wieder funktionstüchtig

 

Vorführung der Wasserförderung
mithilfe des restaurierten Elektromotors von 1911

von April bis Oktober und an den Adventswochenenden (nach Wiedereröffnung 2018)