Die Festung Königstein galt einst als uneinnehmbar. Keiner unternahm den Versuch, dieses Bollwerk zu erobern - außer der Schornsteinfeger Sebastian Abratzky. Aus Lust an der Herausforderung kletterte er im März 1848 ohne Hilfsmittel in einem Kamin zwischen zwei Felsen empor. Für diese kühne Tat bestrafte der Kommandant Abratzky mit drei Tagen Festungshaft.
Nach dem Verbüßen der Strafe ließ Abratzky seine Erlebnisse in einem Heft drucken, von dessen Erlös er kurze Zeit leben konnte. Er starb 1897 als armer Mann. Sein Grab befindet sich auf dem Johannisfriedhof in Dresden.
Beiträge im Festungstagebuch
"Der verrückte Schornsteinfeger"
Gedicht von Jana E. Hentzschel
"Die einzige Ersteigung der Festung Königstein durch Sebastian Abratzky"
(von demselben erzählt)