Weithin sichtbar und imposant erhebt sich die Westbebauung über dem Zugang zur Festung. Die Georgenburg zählt dabei zu den ältesten Baudenkmalen der Anlage und vereint architektonische Elemente vieler Jahrhunderte. Das im Kern mittelalterliche Gebäude wurde nicht nur zu Renaissance- und Barockzeiten intensiv umgebaut - auch die jüngere Geschichte hinterließ ihre Spuren. Noch heute lassen sich in dessen mächtigen Dachstuhl, ebenso wie in den Dachbereichen von Streichwehr und Torhaus, meisterhafte Zimmermannsarbeit, originale Balkenverbindungen und architektonische Details aus verschiedenen Zeiten bestaunen. Handwerkskunst, Technik und Ästhetik verbinden sich hier auf einzigartige Weise. Daneben bieten sich besondere Ausblicke, die dem Besucher sonst verborgen bleiben.
Zwischen 11:00 und 15:00 Uhr laden wir zu besonderen Führungen ein: Alle 45 Minuten starten Gruppen mit maximal 15 Personen, begleitet von einem Gästeführer, der spannende Geschichten und Hintergründe erzählt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – der Treffpunkt für die Aktion ist der Eingang zur Ausstellung „In lapide regis“, am Torhaus.
Und das Beste: Fotografieren ist ausdrücklich erwünscht!
Die Dachböden bieten eine einmalige Kulisse für faszinierende Aufnahmen – von markanten Holzbalken und Lichtreflexen bis zu kunstvollen Details der historischen Bauweise.
Highlights für besondere Aufnahmen:
Die Teilnahme an der Foto-Fun-Aktion ist im regulären Festungseintritt enthalten.
Kommt vorbei, entdeckt die Dachböden der Westbebauung aus neuen Perspektiven – und haltet euren persönlichen Blick auf Geschichte mit der Kamera fest!