Hier stand ehemals ein Artillerielaboratorium, das 1880 zu einer katholischen Kapelle umgebaut wurde. Zu dieser Zeit befanden sich unter den Gefangenen auf der Festung zahlreiche Katholiken, die mit erheblichem Aufwand zum Gottesdienst nach Pirna gebracht werden mussten. 1951 trugen Insassen des Jugendwerkhofes (1949 - 1955) die bereits stark zerstörte Kapelle weiter ab. Heute ist nur noch das Fundament vorhanden.
-
Historische Ansicht des Pulvermagazins Festung Königstein gGmbH -
Katholische Kapelle von Südost (um 1900) Matthias Hultsch -
Kriegsgefangene an der katholischen Kapelle (Foto, um 1915) Matthias Hultsch -
Ansicht von Westen mit Schatzkasematte im Hintergrund Festung Königstein gGmbH -
Ansicht von Nordost Festung Königstein gGmbH -
Ansicht von Südost Festung Königstein gGmbH